Familienplanung abgeschlossen?

Wenn die Familienplanung abgeschlossen ist, beginnen Paare häufig über Verhütungsmethoden jenseits von Pille, Spirale oder Kondom nachzudenken. Hierfür gibt es im wesentlichen 2 Möglichkeiten: Die Sterilisation der Frau oder die des Mannes. Die Sterilisation der Frau besteht in einer Unterbindung der Eileiter, d.h. der

Verbindung zwischen den Eierstöcken und der Gebärmutter. Da die Eileiter in der Bauchhöhle liegen, muss diese eröffnet werden, um die Eileiter erreichen zu können. Es handelt sich bei der Sterilisation der Frau also um einen größeren Baucheingriff.

Im Folgenden möchten wir Ihnen daher die wesentlich einfacher durchführbare Sterilisation beim Mann, in der Fachsprache Vasektomie oder Vasoresektion genannt, vorstellen.

In Deutschland entscheiden sich jährlich etwa 55.000 Männer für die Sterilisation. Verglichen mit anderen Verhütungsmethoden ist die Vasektomie eine kostengünstige und sehr sichere Verhütungsmethode. Der Pearl-Index für die Vasektomie liegt fast bei 0 (der Pearl-Index ist eine Messgröße für die Zuverlässigkeit einer Verhütungsmethode und beschreibt den Prozentsatz von Frauen, die innerhalb eines Jahres trotz einer bestimmten Verhütungsmethode schwanger werden. Je niedriger also der Pearl-Index ist, desto sicherer ist die Methode).

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Die Vasektomie als ambulanter Eingriff

Die Samenfäden oder Spermien werden in den Hoden gebildet und gelangen anschließend in die kappenförmig neben den Hoden gelegenen Nebenhoden, wo sie bis zum nächsten Samenerguss verbleiben und weiter heranreifen. Im Moment des Orgasmus' werden sie aktiv über die Samenleiter in die Harnröhre 

transportiert, wo sie sich mit der Flüssigkeit aus der Prostata und den Bläschendrüsen vermischen und als „Samenerguss“ ausgestoßen werden. Durchtrennt man nun die Samenleiter, können folglich keine Spermien mehr in die Harnröhre und von da aus an die Außenwelt gelangen und eine Schwangerschaft auslösen. Da sich die Samenleiter von außen sehr gut zugänglich im Hodensack befinden (man kann sie dort gut selber tasten), ist auch die Sterilisation ein einfacher, komplikationsarmer und problemlos ambulant durchführbarer Eingriff.

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Vasektomie - Der Eingriff und verschiedene Methoden:

Es gibt drei grundsätzliche Methoden, eine Vasektomie durchzuführen:

  • Bei der "Non-scalpel"- Vasektomie wird die Hodensackhaut (Skrotalhaut) an einer oder zwei Stellen punktiert (von Operateur zu Operateur unterschiedlich). An diesen Stellen wird die Haut mit einer Klemme aufgespreizt. Der Eingang wird so gedehnt, dass der Urologe an die Samenleiter gelangt. Mit einer speziellen Halteklemme wird der Samenleiter erfasst. Der weitere Verlauf (Samenleiterdurchtrennung etc.) ähnelt der konservativen Vasektomie

 

  • Die "No-needle-no-scalpel"-Methode unterscheidet sich von der „Non-scalpel“ Vasektomie nur durch die Art der Betäubung (hierbei wird ein Betäubungsmittel mit Luftdruck in die Hodensackhaut eingeschossen).
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